Datenschutz
Wer verantwortlich ist
Verantwortlich für die Verarbeitung deiner Daten (Art. 4 Nr. 7 DSGVO) ist:
Principium e.V.Adalbert-Stifter-Straße 4
82494 Krün
Deutschland
E-Mail: hallo@tippfaul.app
Die App
Diktieren
Wenn du in der Tastatur aufs Mikro tippst, nimmt die App auf, bis du noch einmal tippst. Die Aufnahme geht verschlüsselt an unseren Server bei der Hetzner Online GmbH (Gunzenhausen, Deutschland). Er reicht sie an Mistral AI SAS(Paris, Frankreich) weiter, das daraus Text macht und ihn glättet. Der Text geht zurück an dein Handy, danach löscht die App die Aufnahme. Unser Server speichert weder die Aufnahme noch den Text.
Mit der Aufnahme gehen mit: deine eigenen Wörter (damit Namen und Fachbegriffe richtig geschrieben werden), die Art des Textfelds (etwa Mail, Chat oder KI-Chat, damit der Text passt), ob du „Ausformulieren“ gewählt hast und, wenn du vorher Text markiert hast, dieser Text, damit Tippfaul einen Schreibauftrag wie „Mach das freundlicher“ ausführen kann. Am Computer erkennt Tippfaul die Art des Textfelds an der App, in der du schreibst, und im Browser am Titel des offenen Tabs. Name der App und Titel bleiben auf deinem Gerät, zu uns geht nur die Art. Ältere Versionen der Desktop-App schicken den Namen der App noch mit, unser Server wirft ihn ungelesen weg. Aus Passwortfeldern geht nie etwas mit. Auch das wird nicht gespeichert.
Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Vertrags mit dir (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Hetzner und Mistral AI verarbeiten die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO). Mistral AI verarbeitet sie in Rechenzentren in der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum, speichert Aufnahme und Text nicht über die Erzeugung des Ergebnisses hinaus und verwendet sie nicht zum Training von KI-Modellen.
Verarbeitung in der Schweiz
Mit Plus oder Business kannst du dein Diktat in der Schweiz verarbeiten lassen. Auf Geräten mit der Region Schweiz oder Liechtenstein ist das ab Werk eingeschaltet. Dann geht die Aufnahme verschlüsselt an unseren Server in der Schweiz bei der Infomaniak Network SA (Rue Eugène Marziano 25, 1227 Les Acacias (Genf), Schweiz). Spracherkennung und Glätten laufen bei Infomaniak in Rechenzentren in der Schweiz, ohne Speicherung über das Ergebnis hinaus und ohne Training. Aufnahme und Text verlassen die Schweiz nicht. An unseren Server in Deutschland gehen dabei nur deine Kennung, dein Tarif, die Sekunden und Prüfsummen, damit dein Kontingent stimmt. Für Meetings, die du so aufnimmst, gilt dasselbe: Spracherkennung und Protokoll laufen bei Infomaniak in der Schweiz, die Sprechererkennung auf unserem Server in der Schweiz selbst; der Ton liegt dort nur während der Verarbeitung im Arbeitsspeicher. Konto und Käufe laufen weiter über unseren Server in Deutschland, ebenso Protokolle, die du in Business per Mail an die Teilnehmer schickst (verschlüsselt, siehe unten).
Rechtsgrundlage ist auch hier die Erfüllung des Vertrags mit dir (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Infomaniak verarbeitet die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO). Für die Schweiz hat die EU-Kommission ein angemessenes Datenschutzniveau festgestellt (Art. 45 DSGVO).
Zufällige Kennung und Kontingent
Beim ersten Start meldet sich die App bei unserem Server mit einer zufälligen Kennung an. Sie enthält weder deinen Namen noch deine E-Mail-Adresse. Zu dieser Kennung speichern wir, wie viele Sekunden du im Monat diktiert hast, damit dein Kontingent stimmt (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). In die Protokolle unseres Servers kommen nur Ereignis, der Anfang der Kennung, Sekunden und Status, nie Audio oder Text.
Kennung und Sekunden bleiben gespeichert, bis du sie löschst: In der App unter „Datenschutz“ tippst du auf „Meine Daten löschen“. Dann entfernt unser Server die Kennung und deine Sekunden sofort, und die App löscht die Wörter, die sie auf deinem Handy gelernt hat. Nutzt du Tippfaul 12 Monate lang nicht, löschen wir deine Kennung und die gezählten Sekunden automatisch. Unsere nächtlichen Sicherungskopien enthalten die Daten danach noch höchstens 35 Tage. Sie liegen auf unserem Server und, verschlüsselt mit einem Schlüssel, den nur wir haben, bei Cloudflare, Inc. in Rechenzentren in der EU.
Tippen
Was du tippst, bleibt auf deinem Handy. Wortvorschläge und Autokorrektur arbeiten ohne unseren Server. Die Tastatur merkt sich Wörter, die du oft tippst, nur auf deinem Gerät, und nie aus Passwortfeldern oder aus Inkognito-Tabs.
Bezahlen
Plus kaufst du im App Store von Apple oder bei Google Play. Die Zahlung wickeln Apple oder Google ab, dafür gelten deren Datenschutzbestimmungen. Wir erfahren weder deinen Namen noch deine Zahlungsdaten.
Nach dem Kauf schickt die App den Kaufbeleg an unseren Server, damit er Plus für deine Kennung freischaltet; das wiederholt sie beim Öffnen, damit Verlängerungen ankommen. Einen Beleg von Apple prüft unser Server selbst an dessen Signatur. Einen Beleg von Google Play prüft er bei Google über die Schnittstelle der Play Console. Zu deiner Kennung speichern wir dann nur, bis wann Plus gilt, und eine nicht umkehrbare Prüfsumme des Kaufs. Mit ihr begrenzen wir einen Kauf auf höchstens fünf Installationen. Den Beleg selbst, Bestellnummern oder Transaktionsnummern speichern wir nicht. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Vertrags mit dir (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Diese Angaben verschwinden mit deiner Kennung, wenn du „Meine Daten löschen“ tippst oder Tippfaul12 Monate lang nicht nutzt.
Meetings am Computer
In der Desktop-App kannst du ein Meeting aufnehmen: Ein Klick nimmt dein Mikrofon und den Ton des Computers auf, also auch die Stimmen der anderen im Call. Die Aufnahme liegt in Abschnitten auf deinem Computer. Etwa alle fünf Minuten geht ein Abschnitt verschlüsselt an unseren Server und von dort an Mistral AI SAS, das daraus Text mit getrennten Sprechern macht. Am Ende schreibt Mistral AI aus dem Text ein Protokoll mit Zusammenfassung, Entscheidungen und To-dos. Unser Server speichert weder Audio noch Text, sondern nur, welche Abschnitte einer Aufnahme abgerechnet sind (Kennung, Nummer der Aufnahme und des Abschnitts, Sekunden).
Transkript, Protokoll und die Namen, die du Sprechern gibst, liegen nur auf deinem Computer, bis du sie löschst (außer du schickst das Protokoll in Business an die Teilnehmer, siehe unten). Ausnahme: Hat dein Team das Team-Archiv eingeschaltet, liegen sie zusätzlich verschlüsselt bei uns (siehe unten). Den Ton löscht die App, sobald der Text da ist. Sag den anderen vor der Aufnahme Bescheid; die App hat dafür einen Hinweis zum Kopieren. Rechtsgrundlage und Auftragsverarbeitung sind dieselben wie beim Diktieren.
Meetings auf dem Handy
Auch die App für Android und iPhone nimmt Meetings auf, nachdem du auf Start tippst, oder nimmt eine Aufnahme, die du mit ihr teilst (etwa einen vom Telefon aufgenommenen Anruf). Der Weg ist derselbe wie am Computer: Etwa alle fünf Minuten geht ein Abschnitt verschlüsselt an unseren Server und an Mistral AI SAS, danach das Transkript für das Protokoll. Unser Server speichert weder Audio noch Text, nur welche Abschnitte abgerechnet sind. Transkript und Protokoll liegen nur auf deinem Handy; den Ton löscht die App, sobald beides da ist. Schaltest du auf Android „Nach jedem Anruf fragen“ ein, sieht die App nach neuen Anrufaufnahmen deines Telefons und fragt dich; die Datei verlässt dein Handy erst, wenn du ja sagst.
Kalender am Computer
Verbindest du in der Desktop-App deinen Google Kalender, liest die App deine Termine direkt bei Google Ireland Limited (Dublin, Irland), nur lesend: Titel, Beginn und Ende, die Eingeladenen mit Namen und E-Mail-Adresse und ob ein Video-Link dabei ist. So bekommt ein Meeting, das du während eines Termins aufnimmst, dessen Titel und Teilnehmer, und die App schlägt die Namen für die Sprecher vor. Titel und Teilnehmer speichert die App nur bei diesem Meeting auf deinem Computer; alles andere vergisst sie nach dem Lesen. Unser Server sieht deinen Kalender nie. Geht das Protokoll in Business an die Teilnehmer, bekommt unser Server deren Adressen für die Mail (siehe unten).
Unser Server schließt nur die Anmeldung bei Google ab und erneuert etwa einmal pro Stunde den Zugangsschlüssel der App, weil das ein Geheimnis braucht, das nicht in der App liegen darf. Die Schlüssel reicht er an die App weiter, ohne sie zu speichern; die App bewahrt sie im Schlüsselbund des Mac oder in einer nur für dich lesbaren Datei auf. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Vertrags mit dir (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Mit „Trennen“ widerruft die App den Zugriff bei Google und löscht die Schlüssel; entziehen kannst du ihn auch in deinem Google-Konto. Die Nutzung von Daten aus Google-Diensten hält sich an die Google API Services User Data Policy, einschließlich der Anforderungen an die eingeschränkte Nutzung (Limited Use).
Absturzberichte
Stürzt die App ab, merkt sie sich, wo im Programmcode das passiert ist, und schickt das beim nächsten Start an unseren Server: die Art des Fehlers, die betroffenen Stellen im Code, die Versionen von App und Betriebssystem und ob es ein Handy, Tablet oder Computer ist. Nie dabei sind Fehlermeldungen, Audio, Text, den du diktiert oder getippt hast, Inhalte von Textfeldern oder deine Kennung. Unser Server prüft jeden Bericht gegen eine feste Liste erlaubter Angaben, verwirft alles andere und reicht ihn ohne deine IP-Adresse an Functional Software, Inc. („Sentry“) (San Francisco, USA) weiter, das ihn in seinem Rechenzentrum in Frankfurt am Main speichert. Wir können einen Bericht keiner Person zuordnen. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, Fehler in der App zu finden und zu beheben (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Sentry verarbeitet die Berichte in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO), ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, zusätzlich gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Sentry löscht die Berichte nach spätestens 90 Tagen.
Konto am Computer und im Browser
Am Computer und auf deiner Kontoseite (api.tippfaul.app/konto) kannst du dich anmelden, damit ein Abo auf deinen Computern gilt (am Handy kommt die Anmeldung mit einem Update). Dafür speichern wir zu deinem Konto: deine E-Mail-Adresse, deinen Plan, welche Geräte-Kennungen dazugehören, wie viele Sekunden du im Monat diktiert hast und, wenn du bezahlst, die Kunden- und Abo-Nummer bei Stripe. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Vertrags mit dir (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Zum Anmelden schicken wir dir einen Code per E-Mail. Die Mail verschickt Resend, Inc. (San Francisco, USA) in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO) aus seinem Rechenzentrum in Irland (EU); dafür erfährt es deine E-Mail-Adresse und den Code. Resend ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, zusätzlich gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Die Anfrage mit dem Code löschen wir nach 15 Minuten.
Du kannst dich stattdessen mit Google oder Microsoft anmelden. Dann leitet dich die Anmeldung zuGoogle Ireland Limited (Dublin, Irland) oder zu Microsoft Ireland Operations Limited (Dublin, Irland), und der Anbieter bestätigt uns deine E-Mail-Adresse. Davon speichern wir nur diese Adresse, weder Namen noch Bild noch deine Kennung beim Anbieter. Bei einem Firmenkonto von Microsoft nehmen wir die Adresse nur, wenn Microsoft sie als bestätigt meldet, bei einem privaten Konto, solange Microsoft sie nicht als unbestätigt meldet; sonst meldest du dich mit dem Code per E-Mail an. Für die Anmeldung gelten die Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Anbieters.
Auf der Kontoseite setzen wir ein Cookie, das dich eine Stunde lang angemeldet hält. Es ist für die Anmeldung nötig (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG) und enthält nur eine Zufallszahl; wir speichern davon eine Prüfsumme und löschen sie nach Ablauf oder wenn du dich abmeldest.
Abos am Computer verkauft Adrian Schmidt („Tippfaul“, Anschrift wie oben); für die Daten rund um Kauf und Rechnung ist er verantwortlich. Für Tippfaul Business gilt zusätzlich der Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Plus und Tippfaul Business am Computer bezahlst du über Stripe Payments Europe, Ltd. (Dublin, Irland). Stripe verarbeitet deine Zahlungsdaten als eigener Verantwortlicher; wir sehen weder Kartennummer noch Kontodaten. Sobald du die Bezahlseite öffnest, legen wir dort einen Kunden mit deiner E-Mail-Adresse an; Name, Anschrift und USt-IdNr. gibst du nur Stripe für die Rechnung. Die 14 Tage zum Testen von Tippfaul Business brauchen keine Karte. Rechnungen liegen bei Stripe.
In Tippfaul Business speichern wir den Namen des Teams, die Zahl der Plätze und zu jedem Mitglied die E-Mail-Adresse, die Rolle und ob die Einladung angenommen ist. Wer eingeladen wird, bekommt eine Mail ohne Text des Einladenden. Die Verwaltung des Teams sieht, wie viele Minuten jedes Mitglied im Monat diktiert hat, nie Audio oder Text. Was die Verwaltung selbst einträgt, speichern wir für das Team: Team-Wörter und Textbausteine (Stichwort und Text). Die Geräte der Mitglieder bekommen sie, solange sie im Team sind. Deine eigenen Textbausteine bleiben auf deinem Gerät.
Dein Konto bleibt, bis du es löschst: in der App unter Konto oder auf der Kontoseite mit „Konto löschen“. Dann entfernen wir E-Mail-Adresse, Geräte-Zuordnung, Sekunden, Anmelde-Anfragen und deine Team-Zugehörigkeit sofort; läuft noch ein Abo, kündigst du es vorher unter „Abo verwalten“. Unsere nächtlichen Sicherungskopien enthalten die Daten danach noch höchstens 35 Tage.
Team-Archiv in Tippfaul Business
Teams in Tippfaul Business können ein gemeinsames Archiv einschalten. Dann legt die App am Computer neue Meetings dort ab und, wenn du es einschaltest, auch deine Diktate. Lesen, suchen, kopieren und löschen kann man sie im Browser unter tippfaul.app/app. Ohne Team und ohne dieses Einschalten gibt es kein Archiv.
Das Archiv ist Ende-zu-Ende verschlüsselt: Transkript, Protokoll, Titel, Zusammenfassung und die Namen, die du Sprechern gibst, werden auf deinem Gerät verschlüsselt (AES-256-GCM), bevor sie unseren Server bei der Hetzner Online GmbH in Deutschland erreichen. Den Schlüssel haben nur die Geräte deines Teams und der Wiederherstellungsschlüssel, den deine Team-Verwaltung aufbewahrt. Bei uns liegt der Schlüssel nur so verschlüsselt, dass ihn allein dieser Wiederherstellungsschlüssel öffnet; koppelst du ein neues Gerät, liegt er höchstens 10 Minuten zusätzlich verschlüsselt mit dem Kopplungscode bei uns. Wir können den Inhalt deshalb nicht lesen, auch nicht auf Anfrage. Audio kommt nie ins Archiv.
Unverschlüsselt speichern wir zu jedem Eintrag nur: zu welchem Konto und Team er gehört, ob er fürs Team sichtbar ist (Meetings standardmäßig ja, Diktate nein), ob es ein Meeting oder ein Diktat ist, wie groß er ist und wann er hochgeladen oder zuletzt ersetzt wurde. Dazu, ob du Mails zum Archiv willst, und die Slack-Adresse, die deine Team-Verwaltung einträgt. Sehen kann einen Eintrag nur, wer ihn hochgeladen hat, und bei freigegebenen Einträgen das aktive Team. Wer das Team verlässt oder entfernt wird, bekommt ab sofort nichts mehr aus dem Archiv. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Vertrags mit dir bzw. deinem Team (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Auf deinen Geräten liegt der Schlüssel am Mac im Schlüsselbund, sonst in einer Datei, die nur dein Benutzer lesen kann. Im Browser legt die Seite eine anonyme Geräte-Kennung und den Schlüssel in ihrem eigenen Speicher ab, den Schlüssel so, dass ihn kein Skript auslesen kann; „Abmelden“ löscht beides.
Wenn du es einschaltest, schicken wir dir bei einer neuen Aufnahme eine Mail über Resend ohne Inhalt, nur mit dem Hinweis und einem Link. Trägt deine Team-Verwaltung einen Slack-Webhook ein, meldet unser Server dort neue Team-Aufnahmen, ebenfalls ohne Inhalt. Schaltest du am Computer „Zusammenfassung nach Slack“ ein, schickt dein Computer Titel, Zusammenfassung und To-dos direkt an deinen Slack, nicht über uns; dafür gelten die Bestimmungen von Slack.
Gelöschte Einträge entfernen wir sofort. Löschst du dein Konto, entfernen wir alle deine Einträge, auch die freigegebenen; verlässt du das Team, deine nicht freigegebenen. Freigegebene Einträge gehören dem Team und bleiben, bis die Person, die sie hochgeladen hat, oder die Team-Verwaltung sie löscht. Wird das Team aufgelöst, geht das ganze Archiv. In diesen drei Fällen ist es spätestens 10 Minuten danach gelöscht. Unsere nächtlichen Sicherungskopien enthalten die verschlüsselten Daten danach noch höchstens 35 Tage.
Protokolle an die Teilnehmer in Tippfaul Business
In Tippfaul Business kann die App am Computer das Protokoll eines Meetings danach per Mail an die Teilnehmer schicken. Wer es bekommt, stellt die Verwaltung des Teams auf der Kontoseite ein: niemand, nur Adressen der eigenen Firma oder alle. Die Adressen kommen aus dem Termin im Kalender oder werden in der App eingetragen. Das Protokoll (Titel, Zusammenfassung und die Teile der gewählten Vorlage wie Entscheidungen und To-dos, nicht das Transkript) wird auf dem Computer mit einem neuen, zufälligen Schlüssel verschlüsselt. Unser Server in Deutschland bekommt das verschlüsselte Protokoll, den Zeitpunkt des Meetings und die Adressen.
Den Schlüssel bekommt unser Server nur, um ihn in den Link der Mail zu schreiben. Er speichert ihn nicht und schreibt ihn in kein Protokoll. Im Link steht der Schlüssel hinter dem Zeichen „#“; diesen Teil schickt ein Browser an keinen Server, auch nicht an unseren. Deshalb können wir das Protokoll nicht lesen. Lesen kann es, wer den Link hat, also auch jemand, an den die Mail weitergeleitet wird.
Die Mails verschickt Resend, Inc. in unserem Auftrag (wie oben). Sie enthalten die Adresse der Person, die teilt, den Zeitpunkt des Meetings und den Link, keinen Inhalt; Antworten gehen an die Person, die geteilt hat. Wir speichern das verschlüsselte Protokoll 30 Tage lang, dazu, zu welchem Konto und Team es gehört, und zu jeder Empfängeradresse eine Prüfsumme, damit niemand dieselbe Mail zweimal bekommt; die Adressen selbst speichern wir nicht. Nach 30 Tagen löschen wir alles davon, nach dem Löschen deines Kontos innerhalb von zehn Minuten. Unsere nächtlichen Sicherungskopien enthalten die verschlüsselten Daten danach noch höchstens35 Tage. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Vertrags mit dir bzw. deinem Team (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), für die Empfänger das berechtigte Interesse, Teilnehmern das Protokoll ihres Meetings zu schicken (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Codes von Partnern und Einladungen
Hat dich ein Partner von uns empfohlen oder lädt dich jemand zu Tippfaul ein, bekommst du einen Code oder einen Link mit Code. Gibst du den Code in der App ein, nutzt du ihn auf der Bezahlseite oder kommst du über einen Partner-Link dorthin, speichern wir zu deiner Kennung oder deinem Konto, welcher Code es war. Auf Android liest die App den Code auch aus dem Link zu Google Play, über den du sie installiert hast. Mit dieser Zuordnung bekommst du den Rabatt oder die zusätzlichen Minuten, der Partner seine Provision und bei einer Einladung auch die Person, die dich eingeladen hat, ihre Minuten. Partner bekommen jeden Monat eine Abrechnung mit Zahlen (Kunden, Umsatz, Provision), ohne Namen oder E-Mail-Adressen; der Person, die dich eingeladen hat, geben wir keine Daten über dich weiter. Den Code eines Partners sieht auf der Bezahlseite auch Stripe, weil er dort als Rabatt gilt.
Öffnest du die Kontoseite über einen Partner-Link, merkt sie sich den Code in einem Cookie, höchstens 30Tage lang, damit er gilt, wenn du später ein Abo abschließt. Das Cookie enthält nur den Code und ist dafür nötig (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).
Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Vertrags mit dir (Rabatt und Minuten, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und unser berechtigtes Interesse, Partnern ihre Provision richtig abzurechnen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Zuordnung verschwindet mit deiner Kennung oder deinem Konto. Wie diese Website einen Code aus einem Link aufbewahrt, steht unten bei „Keine Cookies“.
Anliegen an uns
In den Apps und auf tippfaul.app/hilfe kannst du uns über ein Formular schreiben, etwa zu einem Fehler, einem Wunsch, deinem Abo oder Tippfaul Business. Dabei geht an unseren Server, was du selbst in das Formular schreibst, die Kategorie, die du wählst, welche App du in welcher Version nutzt (zum Beispiel „Android 1.0.1“) und, wenn du sie angibst, deine E-Mail-Adresse. Andere Texte aus der App gehen nicht mit.
Unser Server speichert deinen Text und deine Adresse nicht. Er schickt beides als E-Mail über Resend, Inc. in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO, Rechenzentrum in Irland (EU)) an unser Postfach hallo@tippfaul.app. Hast du eine Adresse angegeben, bekommst du eine Bestätigung mit der Nummer deines Anliegens, ohne deinen Text. Auf dem Server bleiben 90 Tage lang nur die Nummer, die Kategorie, App und Version und ob du eine Adresse angegeben hast. In unseren Team-Kanal bei Slack geht nur ein Hinweis mit Nummer, Kategorie und App-Version, ohne Text und ohne Adresse.
Die Mail löschen wir, wenn dein Anliegen erledigt ist, außer wir müssen sie aufbewahren, etwa weil sie eine Rechnung betrifft. Rechtsgrundlage ist, dein Anliegen zu bearbeiten: bei Fragen zu Plus oder Business die Erfüllung des Vertrags mit dir (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), sonst unser berechtigtes Interesse, Fragen zu beantworten und Tippfaul zu verbessern (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Diese Website
Wo die Seite liegt
Diese Seite liegt bei Cloudflare, Inc., 101 Townsend St., San Francisco, CA 94107, USA. Cloudflare verarbeitet die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO), auf Grundlage seines Auftragsverarbeitungsvertrags.
Aufruf der Seite
Beim Aufruf verarbeitet Cloudflare technisch notwendige Daten: deine IP-Adresse, den Zeitpunkt, die aufgerufene Seite und Angaben zu deinem Browser. Ohne sie lässt sich die Seite nicht sicher ausliefern. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren und stabilen Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Protokolle von Cloudflare Workers sind für diese Seite abgeschaltet.
Keine Cookies
Diese Seite setzt keine Cookies. Schriften, Skripte und alle anderen Dateien kommen vom selben Server wie die Seite.
Öffnest du einen Partner- oder Einladungslink (tippfaul.app/von/… oder tippfaul.app/e/…), merkt sich dein Browser den Code darin im lokalen Speicher dieser Seite (localStorage), höchstens 30 Tage lang. So gilt er auch, wenn du erst später über diese Seite zur Kontoseite gehst und dort bezahlst: Den Code eines Partners hängt die Seite dann an den Link zur Kontoseite an. Sonst geht der Code nirgendwohin, und er enthält nichts über dich. Gespeichert wird er nur, weil du über den Link den Rabatt oder die Minuten haben willst (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Löschen kannst du ihn, indem du die Websitedaten dieser Seite in deinem Browser löschst.
Besuche zählen ohne Profil
Damit wir wissen, wie viele Menschen die Seite besuchen und welche Seiten sie lesen, zählen wir Aufrufe mit Umami, einer Zählung ohne Cookies, die wir selbst betreiben. Übermittelt werden die aufgerufene Seite, die Seite, von der du kommst, ob du bestimmte Schritte machst (etwa einen Knopf antippst, den Preis ansiehst oder eine Frage aufklappst), Browser, Betriebssystem, Bildschirmgröße, Sprache und das ungefähre Land. Deine IP-Adresse wird nur zur Bestimmung des Landes verwendet und nicht gespeichert; ein Profil über dich entsteht nicht, und wir können dich nicht wiedererkennen. Hat dein Browser „Do Not Track“ eingeschaltet, zählen wir dich gar nicht. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, die Seite zu verbessern (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Die Zählung läuft bei Vercel Inc. (San Francisco, USA) in Frankfurt am Main, ihre Datenbank bei Databricks, Inc. („Neon“) (San Francisco, USA), ebenfalls in Frankfurt am Main. Beide verarbeiten die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO). Beide Unternehmen sind nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; zusätzlich gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Ein Zugriff aus den USA zur Wartung lässt sich nicht ausschließen.
Übermittlung in die USA
Cloudflare, Inc. ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Für Übermittlungen an zertifizierte Unternehmen gilt der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission vom 10. Juli 2023 (Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1795, Art. 45 DSGVO). Entfällt die Zertifizierung, gelten die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission aus dem Auftragsverarbeitungsvertrag (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).
Wie lange die Daten bleiben
Cloudflare speichert diese Daten nur so lange, wie es für die Auslieferung und die Sicherheit der Seite nötig ist. Eine feste Frist nennt Cloudflare nicht; nach welchen Kriterien es löscht, steht in seiner Datenschutzerklärung unter cloudflare.com/privacypolicy (Art. 13 Abs. 2 lit. a DSGVO).
Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch (Art. 15 bis 21 DSGVO). Schreib uns dafür an hallo@tippfaul.app. Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO).
Wenn du in der Schweiz bist
Für Menschen in der Schweiz gilt zusätzlich das Schweizer Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG). Verantwortlich ist dieselbe Stelle wie oben, für Kauf und Rechnung am Computer Adrian Schmidt. Alles in dieser Erklärung gilt auch für dich; wo sie die DSGVO nennt, gelten für dich zusätzlich die entsprechenden Regeln des DSG.
In welche Länder deine Daten gehen
- Schweiz: Infomaniak Network SA, wenn du die Verarbeitung in der Schweiz nutzt.
- Deutschland: unser Server bei der Hetzner Online GmbH; Sentry, Vercel und Neon speichern in Frankfurt am Main.
- Frankreich und andere Staaten der EU und des EWR: Mistral AI SAS.
- Irland: das Rechenzentrum von Resend, Stripe Payments Europe, Ltd., Google Ireland Limited und Microsoft Ireland Operations Limited.
- USA: Sitz von Cloudflare, Inc., Resend, Inc., Functional Software, Inc. („Sentry“), Vercel Inc. und Databricks, Inc. („Neon“); ein Zugriff von dort lässt sich nicht ausschließen.
Für Deutschland, Frankreich, Irland und die anderen Staaten der EU und des EWR hat der Bundesrat festgestellt, dass sie einen angemessenen Datenschutz gewährleisten (Art. 16 Abs. 1 DSG, Anhang 1 der Datenschutzverordnung). Bei den Unternehmen mit Sitz in den USA stützen wir uns für Daten aus der Schweiz auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission, die oben bei jedem von ihnen stehen. Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) anerkennt diese Klauseln als Garantie für einen geeigneten Datenschutz, wenn sie an das Schweizer Recht angepasst sind (Art. 16 Abs. 2 lit. d DSG).
Nutzt du mit Plus oder Business die Verarbeitung in der Schweiz, gehen deine Diktate und Meetings nur an unseren Server und die KI bei Infomaniak in der Schweiz, und gespeichert wird dort nichts. Konto und Zahlung laufen weiter über unseren Server in Deutschland und unsere Dienstleister in der EU (siehe „Verarbeitung in der Schweiz“ oben).
Deine Rechte nach dem DSG
Du kannst Auskunft verlangen, welche Daten wir über dich bearbeiten (Art. 25 DSG), falsche Daten berichtigen und deine Daten löschen lassen und der Bearbeitung widersprechen (Art. 32 DSG). Deine Daten bekommst du auf Wunsch in einem gängigen elektronischen Format oder wir geben sie einem anderen Verantwortlichen (Art. 28 DSG). Schreib uns dafür an hallo@tippfaul.app. Beschweren kannst du dich beim EDÖB:
Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB)Feldeggweg 1
3003 Bern, Schweiz
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Stand: Oktober 2026