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Fragen und Antworten
Was die meisten wissen wollen, bevor und nachdem sie zum ersten Mal reinsprechen.
Was ist Tippfaul?
Tippfaul ist eine Tastatur für iPhone und Android mit KI-Diktat. Du sprichst statt zu tippen, gern auch mit Umwegen. In jedem Textfeld steht dann sauberer Text: ohne Füllwörter, in ganzen Sätzen, mit Satzzeichen.
Für Mac und Windows gibt es Tippfaul als App mit Tastenkombination, dazu Meeting-Protokolle ohne Bot. Die Stimme geht an einen Server in Deutschland und zur KI in der EU, gespeichert wird nichts. 30 Minuten im Monat sind gratis.
Tippfaul hieß bis Oktober 2026 Mundwerk.
Was ist der Unterschied zur Sprachnachricht?
Eine Sprachnachricht ist eine Audiodatei: Wer sie bekommt, muss sie abhören, am Stück und oft mit Kopfhörern.
Tippfaul macht aus deiner Stimme Text. Den liest man in Sekunden, kann ihn durchsuchen, kopieren und weiterleiten. Und er passt auch dorthin, wo es gar keine Sprachnachricht gibt: in Mails, Formulare und Kommentare.
Mein Handy kann doch schon diktieren. Was ist anders?
Die eingebaute Spracheingabe schreibt Wort für Wort mit, mit jedem „ähm“ und jedem Versprecher. Danach räumst du von Hand auf.
Tippfaul schreibt, was du meinst: Füllwörter fliegen raus, aus „um drei, nee, um vier“ wird „um vier“. Fängst du neu an, zählt der letzte Anlauf, und lange Ketten werden ordentliche Sätze. Auf Android stehen in einer Mail Anrede und Gruß auf eigenen Zeilen. Und du kannst Aufträge geben: „Mach das freundlicher.“
Geht das in WhatsApp, in Mails und überall sonst?
Ja. Tippfaul ist eine Tastatur und funktioniert überall, wo du sonst tippst: WhatsApp, Mail, Notizen, Formulare, Kommentare, Suchfelder.
Ausnahmen legt dein Handy fest: Auf dem iPhone erscheint in Passwortfeldern immer die Apple-Tastatur, und manche Apps, etwa fürs Online-Banking, lassen fremde Tastaturen nicht zu.
Was passiert mit meiner Stimme?
Tippfaul nimmt nur auf, solange das Mikro an ist. Die Aufnahme geht verschlüsselt an unseren Server in Deutschland und von dort zur Spracherkennung bei Mistral AI in der EU. Zurück kommt der Text, danach löscht die App die Aufnahme.
Wir speichern weder Audio noch Text, auch nicht in Protokollen. Gezählt werden nur die Sekunden, damit dein Kontingent stimmt.
Mein Handy warnt, die Tastatur könnte alles mitlesen. Stimmt das?
Diese Warnung zeigen iPhone und Android bei jeder Tastatur, die nicht vom Hersteller kommt. Auf dem iPhone braucht Tippfaul dazu den „Vollen Zugriff“, sonst kommt dein Diktat nicht von der App in die Tastatur.
Was du tippst, bleibt auf deinem Handy. Zu unserem Server geht nur, was du diktierst, dazu deine eigenen Wörter (damit Namen richtig geschrieben werden), die Art des Feldes (Mail, Chat, Notiz) und Text, den du beim Diktieren markiert hast. In Passwortfeldern nichts davon.
Brauche ich ein Konto?
Am Handy nicht. Die App meldet sich bei unserem Server mit einer zufälligen Kennung an, ohne Namen und ohne E-Mail-Adresse. Plus bezahlst du dort über App Store oder Google Play.
Am Computer meldest du dich mit einem Code aus der Mail, mit Google oder mit Microsoft an. Dort kaufst du Plus direkt in der App, Tippfaul Business startest du auf deiner Kontoseite.
Gibt es Tippfaul für iPhone und Android?
Ja, für beide: im App Store und bei Google Play.
Auf dem iPhone darf eine Tastatur nicht selbst aufs Mikrofon zugreifen. Deshalb nimmt dort die Tippfaul-App für die Tastatur auf: Beim ersten Diktat öffnet sie sich kurz und bleibt danach ein paar Minuten im Hintergrund bereit.
Was kostet Tippfaul?
Jeden Monat sind 30 Minuten Diktat gratis. Mit Plus diktierst du bis zu 10 Stunden im Monat, für 2,99 € im Monat oder 29,99 € im Jahr.
Tippen mit Vorschlägen und Autokorrektur kostet nichts.
Gibt es Plus auch ohne Abo?
Ja. Du zahlst einmal 29,99 € und hast ein Jahr Plus. Danach endet es von selbst: nichts verlängert sich, nichts zu kündigen. Kaufen kannst du es am Computer in der App oder auf deiner Kontoseite.
Willst du danach weitermachen, wechselst du auf der Kontoseite ins Abo. Es startet erst, wenn dein bezahltes Jahr vorbei ist, du zahlst also nichts doppelt. Plus ohne Abo gilt auf all deinen Geräten mit demselben Konto, auch am Handy.
Was passiert, wenn meine Gratis-Minuten aufgebraucht sind?
Dann sagt dir die Tastatur Bescheid. Tippen geht ganz normal weiter, und am Monatsersten gibt es neue Minuten. Abgerechnet wird sekundengenau, nicht pro angefangene Minute.
Wenn du mehr brauchst, holst du dir Plus in der App, über App Store oder Google Play, jederzeit kündbar.
Welche Sprachen versteht Tippfaul?
Tippfaul ist für Deutsch gemacht. Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch und Arabisch kommen auch richtig an. Übersetzt wird nie: Was du auf Englisch sagst, steht auf Englisch da.
Ist dein Handy auf die Schweiz oder Liechtenstein eingestellt, schreibt Tippfaul ss statt ß und setzt «…». Das lässt sich in der App umschalten.
Kann ich feste Texte einfügen lassen, etwa meine Signatur?
Ja, mit Textbausteinen. Du legst ein Stichwort und den Text an, etwa „meine Signatur“. Sagst du das Stichwort als eigenen Satz, steht genau dein Text da, Wort für Wort.
Deine Bausteine bleiben auf deinem Gerät. In der App für Mac und Windows legst du sie in den Einstellungen an. Am Handy kommen sie mit dem nächsten Update, dort auch zum Antippen in der Tastatur.
Geht das auch ohne Internet?
Tippen ja, diktieren nicht: Für die Spracherkennung braucht Tippfaul eine Verbindung zu unserem Server.
Warum nicht einfach ein lokales Modell auf dem Computer?
Geht, wenn du dich auskennst: Modelle wie Whisper sind gratis und laufen ohne Internet. Aber das große Modell braucht einen starken Rechner, kleine Modelle erkennen weniger genau, fürs Glätten braucht es ein zweites Modell, und nach Updates richtest du selbst nach.
Tippfaul nimmt dir das ab, auf jedem Mac und PC und am Handy gleich. Und auf Schweizer Geräten versteht es Mundart: Im Test mit echten Aufnahmen stimmten 8 von 10 Sätzen ganz, beim größten Whisper-Modell knapp 7.
Fragen zu Business
Für Teams und Firmen: Minuten, Rechnung, Datenschutz.
Gilt Business auch am Handy?
Noch nicht. Business gilt zuerst am Computer, in der App für Mac und Windows. Am Handy kommt die Anmeldung mit einem Update, dann zählen dort dieselben Team-Minuten.
Bis dahin nutzt jedes Teammitglied Tippfaul am Handy ganz normal, mit 30 Minuten im Monat gratis oder mit Plus.
Teilen sich alle die Minuten?
Ja, standardmäßig: Jeder Platz bringt 20 Stunden im Monat in einen gemeinsamen Topf, für Diktat und Meetings. Wer wenig spricht, lässt Minuten für die anderen übrig.
Lieber feste Grenzen? Der Inhaber stellt auf 20 Stunden pro Person um.
Was sieht die Verwaltung von unseren Diktaten?
Nur, wie viele Minuten jedes Mitglied im Monat genutzt hat. Diktate sieht sie nie. Im Team-Archiv liest das Team nur, was jemand fürs Team ablegt, und wir lesen gar nichts: Es ist Ende-zu-Ende verschlüsselt.
Können wir Textbausteine fürs ganze Team hinterlegen?
Ja. Die Verwaltung legt sie einmal auf der Kontoseite an: Firmen-Signatur, Adresse, Standardantworten. Sagt jemand im Team das Stichwort als eigenen Satz, setzt Tippfaul den Text ein, genau so, wie er hinterlegt ist.
Das gilt in der App für Mac und Windows, am Handy, sobald die Anmeldung dort kommt. Eigene Bausteine einer Person gehen vor.
Bekommen wir eine Rechnung mit USt-ID?
Ja. Firmenname, Adresse und USt-IdNr. gibst du beim Bezahlen an, sie stehen auf jeder Rechnung. Die Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer: 7,99 € pro Platz und Monat bei jährlicher Zahlung, 9,99 € bei monatlicher.
Gibt es einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?
Ja. Der AVV gilt mit jedem Business-Abo, auch in der Testphase, ohne Unterschrift. Du findest ihn unter tippfaul.app/avv.
Verarbeitet wird so: Die Aufnahme geht an unseren Server bei Hetzner in Deutschland, Spracherkennung und Glätten laufen bei Mistral AI in der EU, ohne Speicherung und ohne Training. Bezahlt wird über Stripe.
Dürfen Ärztinnen, Anwälte und Steuerberater Tippfaul nutzen?
Ja, mit Business. Wer nach § 203 StGB an ein Berufsgeheimnis gebunden ist, darf einen Dienstleister einbeziehen, soweit das für dessen Arbeit nötig ist, und muss ihn zur Verschwiegenheit verpflichten. Das tut Abschnitt 5 unseres AVV, mit Hinweis auf die Strafbarkeit, ausdrücklich auch als Vereinbarung nach § 43e BRAO und § 62a StBerG.
Inhalte von Diktaten und Meetings verarbeiten wir nur in Deutschland und der EU oder, wenn ihr es wählt, in der Schweiz. Den AVV gibt es nur mit Business, auch für eine Praxis oder Kanzlei mit einer Person. Was das für Praxen, Kanzleien und Steuerbüros heißt, steht auf eigenen Seiten unter tippfaul.app/business.
Wir kommen von Dragon. Nehmen wir unsere Wörter mit?
Ja. In Dragon unter Vokabular › Liste benutzerdefinierter Wörter und Ausdrücke exportieren eine TXT-Datei speichern und auf der Kontoseite unter „Team-Wörter“ hochladen. Dann schreibt Tippfaul Namen und Fachbegriffe bei allen im Team richtig.
Jede Person kann ihre eigene Liste auch in der App am Computer übernehmen, unter „Eigene Wörter“. Die Datei selbst speichern wir nicht.
Was passiert nach den 14 Tagen?
Die Testphase braucht keine Karte. Hinterlegst du bis zum Ende keine, endet das Abo von selbst und euer Team ist wieder gratis. Nichts verlängert sich heimlich.
Wie funktionieren Meetings ohne Bot?
Die App für Mac und Windows nimmt dein Mikrofon und den Ton des Computers auf, also auch Teams, Zoom oder Meet. Kein Bot kommt in den Call. Am Ende steht ein Protokoll mit Zusammenfassung, Entscheidungen und To-dos, oder in einer Vorlage, die zum Meeting passt: Teamrunde / Jour fixe, Kundentermin, Mandantengespräch, Baustelle oder Mitarbeitergespräch.
Transkript und Protokoll bleiben auf deinem Computer. Im Team mit Business auf Wunsch zusätzlich im Team-Archiv, Ende-zu-Ende verschlüsselt. In Business kann das Protokoll danach an die Teilnehmer gehen, verschlüsselt: Lesen kann es nur, wer den Link aus der Mail hat. Einen Hinweis für die anderen im Call kannst du mit einem Klick kopieren.
Nicht dabei?
Schreib uns, ob Fehler, Wunsch, Abo, Rechnung oder Business. Du bekommst eine Nummer für dein Anliegen. Gibst du deine E-Mail-Adresse an, kommt eine Bestätigung, und wir antworten dir per Mail.
Lieber per Mail? hallo@tippfaul.app