Tippfaul oder Gboard?

Gboard ist auf vielen Android-Handys schon drauf und kostet nichts. Die normale Spracheingabe schreibt aber Wort für Wort mit; Googles neues Glätten gibt es nur auf dem Pixel 11. Was Tippfaul anders macht, Stand 10/2026.

Jeden Monat 30 Minuten gratis, ohne Konto.

Lisa diktiert auf dem Weg eine Nachricht in ihr Handy, einen Kaffee in der anderen Hand.

Gboard passt, wenn:

  • es gratis sein soll und dir Wort für Wort reicht,
  • du ein Pixel 11 hast und „Klartext“ nutzen kannst,
  • du auch ohne Internet diktieren willst.

Tippfaul passt, wenn:

  • du auf jedem Android-Handy ab Version 8 geglätteten Text willst,
  • deine Stimme in Deutschland und der EU bleiben soll,
  • Mails mit Anrede und Gruß und Chats ohne Absätze kommen sollen,
  • du am Computer genauso diktieren willst wie am Handy.

Im Überblick

Tippfaul und Gboard im Vergleich, Stand 10/2026
ThemaTippfaulGboard
Was es istTastatur mit KI-Diktat für Android ab Version 8 und fürs iPhone, dazu eine App für Mac und Windows.Googles Tastatur mit Spracheingabe, auf vielen Android-Handys schon installiert.
Normales DiktatHört zu, dann steht geglätteter Text da: ohne Füllwörter, mit Selbstkorrekturen und Satzzeichen.Die herkömmliche Spracheingabe schreibt jedes Wort mit. Satzzeichen kannst du ansagen („Punkt“, „Komma“).
Glätten mit KIAuf jedem unterstützten Handy, ohne Einstellung.„Klartext“ entfernt Füllwörter und setzt Grammatik und Satzzeichen, auch auf Deutsch. Nur auf Geräten der Pixel-11-Serie.
Umschreiben per StimmeText markieren, „Mach das freundlicher“ sagen; „Original“ holt das Diktat zurück.Mit „Klartext“ kannst du Text per Sprachbefehl bearbeiten und umschreiben (Pixel 11). Auf vielen anderen Android-Handys formulieren die Schreibtools Text um, auch auf Deutsch, per Fingertipp.
Mail und ChatErkennt gängige Mail-, Chat- und Notiz-Apps: Mail mit Anrede und Gruß auf eigenen Zeilen, Chat ohne Absätze.Dazu macht Google auf seinen Hilfeseiten keine Angabe.
Wo deine Stimme hingehtUnser Server in Deutschland, Spracherkennung bei Mistral AI in der EU. Nichts gespeichert.Bei „Klartext“ verarbeitet Google Text, Audio und Korrekturen vorübergehend und löscht sie laut Google gleich danach.
Ohne InternetTippen ja, Diktat nein.„Klartext“ räumt offline einfach auf, mit Satzzeichen und Großschreibung. Umschreiben und größere Änderungen brauchen eine Verbindung.
Preis30 Minuten Diktat im Monat gratis, Plus 2,99 € im Monat. Tippen immer gratis.Gratis.

Angaben zu Gboard: Stand 10/2026, geprüft auf diesen Seiten. Anbieter ändern Preise und Funktionen; im Zweifel gilt ihre Website.

Fragen dazu

Was Leute an dieser Stelle meistens wissen wollen.

Kann ich Gboard behalten?

Ja. Android lässt mehrere Tastaturen zu. Du schaltest Tippfaul zusätzlich ein und wechselst über das Tastatur-Symbol, wann du willst.

Ich habe ein Pixel 11. Brauche ich Tippfaul dann noch?

„Klartext“ glättet ebenfalls. Wenn dir das reicht, vielleicht nicht. Tippfaul lohnt sich, wenn deine Stimme in Deutschland und der EU bleiben soll, wenn du auch am Computer diktierst, oder für Mail- und Chat-Form und die Schweizer Schreibweise.

Warum kostet Tippfaul etwas, wenn Gboard gratis ist?

Jede Minute Diktat läuft über unseren Server und die KI bei Mistral AI, und das kostet uns Geld. Deshalb sind 30 Minuten im Monat gratis und mehr gibt es mit Plus.

Ab jetzt darfst du tippfaul sein.

Jeden Monat 30 Minuten gratis, ohne Konto und ohne Karte.

Laden im App Store oder bei Google Play.

Hab ich übrigens alles diktiert.