Lokales Modell oder Tippfaul?

Wer sich auskennt, denkt: Whisper ist gratis, das bau ich mir selbst. Geht, aber es braucht einen starken Rechner, Einrichten, Pflege und ein zweites Modell fürs Glätten. Und bei Mundart traf selbst das größte Modell in unserem Test weniger Sätze. Ein fairer Vergleich, Stand 10/2026.

Jeden Monat 30 Minuten gratis, ohne Konto.

Eine Frau sitzt am Schreibtisch und spricht mit ihrem Laptop.

Whisper lokal passt, wenn:

  • du oft ohne Internet diktierst,
  • deine Stimme den Rechner nie verlassen darf,
  • du einen starken Rechner hast und gern selbst einrichtest,
  • du nur am Computer diktierst.

Tippfaul passt, wenn:

  • du einfach sprechen willst, ohne Einrichten und Pflege,
  • dein Laptop älter oder schwächer ist,
  • du auch am Handy diktierst, in jeder App,
  • du Schweizerdeutsch sprichst und Hochdeutsch lesen willst,
  • der Text gleich sauber sein soll, ohne zweites Modell.

Im Überblick

Tippfaul und Whisper lokal im Vergleich, Stand 10/2026
ThemaTippfaulWhisper lokal
EinrichtenLaden, öffnen, Tasten drücken, sprechen. Kein Modell aussuchen, nichts konfigurieren.Modell wählen und laden (mehrere Gigabyte), Tastenkürzel, Mikrofon und Einfügen einrichten. Ohne App, die das mitbringt, braucht es Programmier-Kenntnisse.
Welcher RechnerJeder Mac ab macOS 11, auch mit Intel, und jeder PC ab Windows 10. Die Arbeit macht unser Server, dein Rechner bleibt ruhig.Das große Whisper-Modell braucht laut OpenAI rund 10 GB Grafikspeicher, die schnelle Fassung rund 6 GB. Auf älteren oder schwachen Laptops: langsam, laut, Akku leer.
GenauigkeitAuf jedem Gerät dieselbe Erkennung, egal wie stark dein Rechner ist.Kleine Modelle laufen flüssig, erkennen aber weniger genau. Wie gut, hängt laut OpenAI stark von der Sprache ab.
GlättenFüllwörter raus, Selbstkorrekturen übernommen, Satzzeichen von selbst. Dazu Aufträge wie „Mach das kürzer“.Whisper schreibt, was du sagst, Versprecher inklusive. Fürs Glätten braucht es ein zweites Modell, das noch mehr Speicher will, oder doch eine Cloud.
SchweizerdeutschAuf Schweizer Geräten hört ein Modell zu, das Mundart versteht. Im Test mit 240 echten Aufnahmen aus allen Dialekt-Regionen stimmten 8 von 10 Sätzen ganz.Selbst das größte Whisper-Modell traf im selben Test knapp 7 von 10 Sätzen ganz. Die kleinen Modelle eines normalen Laptops haben wir nicht gemessen; sie sind laut OpenAI ungenauer.
HandyDieselbe Diktier-Tastatur für iPhone und Android, mit Tippen und Autokorrektur.Meist nur am Computer. Am Handy fehlen Speicher und Akku für ein großes Modell.
PflegeUpdates kommen von selbst. Was wir am Server verbessern, hast du sofort, ohne Update.Neue Modelle, App-Updates und Systemupdates, die Rechte oder Tastenkürzel zurücksetzen, sind deine Sache.
MeetingsOhne Bot im Call: Mitschrift und Protokoll mit Entscheidungen und To-dos, gespeichert auf deinem Computer.Mitschrift möglich, Protokoll nur mit einem zweiten Modell.
Wo deine Stimme hingehtVerschlüsselt zu unserem Server in Deutschland, Spracherkennung bei Mistral AI in der EU. Gespeichert wird weder Audio noch Text.Nirgendwohin, sie bleibt auf deinem Rechner. Das ist der größte Vorteil.
Ohne InternetTippen ja, diktieren nicht.Ja, komplett.
Kosten30 Minuten im Monat gratis. Plus: 2,99 € im Monat für 10 Stunden.Das Modell ist gratis. Dazu kommen deine Zeit, ein Rechner, der es schafft, oder eine App, die es mitbringt.

Fragen dazu

Was Leute an dieser Stelle meistens wissen wollen.

Whisper ist gratis. Warum sollte ich für Diktat zahlen?

Das Modell ist gratis, der Rest nicht: Ein Rechner, der das große Modell flüssig schafft, das Einrichten, das Glätten mit einem zweiten Modell und die Pflege nach jedem Update. Tippfaul nimmt dir das ab und ist für 30 Minuten im Monat ebenfalls gratis.

Verstehen lokale Modelle Schweizerdeutsch?

Teilweise. In unserem Test mit 240 echten Mundart-Aufnahmen traf das größte Whisper-Modell knapp 7 von 10 Sätzen ganz, Tippfaul auf einem Schweizer Gerät 8 von 10. Das große Modell braucht aber einen starken Rechner; die kleinen, die auf einem normalen Laptop flüssig laufen, sind ungenauer.

Ist lokal nicht sicherer?

Ja, lokal verlässt deine Stimme den Rechner nie. Bei Tippfaul geht sie verschlüsselt an unseren Server in Deutschland und zur Spracherkennung in der EU, gespeichert wird weder Audio noch Text, trainiert wird damit nicht. Für die meisten reicht das; wer gar nichts aus dem Haus geben darf, bleibt besser lokal.

Ab jetzt darfst du tippfaul sein.

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Hab ich übrigens alles diktiert.