Diktieren im Steuerbüro

Mail an den Mandanten, Notiz nach dem Telefonat, Erläuterung zum Jahresabschluss: Ihr sprecht, Tippfaul schreibt sauberen Text in jedes Programm. Ohne „ähm“, mit Satzzeichen. Und die Verschwiegenheit nach § 62a StBerG steht im Vertrag.

Schon ab einem Platz, 14 Tage gratis ohne Karte. Der AVV gilt ab dem ersten Tag.

Ein Steuerberater sitzt zwischen Ordnern am Schreibtisch und diktiert eine Notiz in sein Handy.

§ 62a StBerG im Vertrag

Als Steuerberaterin oder Steuerberater seid ihr nach § 203 StGB zur Verschwiegenheit verpflichtet. Dienstleister dürft ihr einbeziehen, soweit es für deren Arbeit nötig ist. Wie, regelt § 62a StBerG: ein Vertrag in Textform, die Pflicht zur Verschwiegenheit mit Hinweis auf die Strafbarkeit, Kenntnis nur so weit wie nötig, klare Regeln für weitere Personen und Dienste im Ausland nur bei vergleichbarem Schutz.

Genau diese Punkte regelt unser Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) in Abschnitt 5, ausdrücklich auch als Vereinbarung nach § 62a StBerG. Er gilt mit jedem Business-Abo, auch in der Testphase, und lässt sich als Text speichern und drucken.

  • Zur Verschwiegenheit verpflichtetWir schweigen über alles, was wir bei der Arbeit für euch erfahren, auch nach dem Ende des Vertrags. Dass ein Verstoß nach § 203 Abs. 4 StGB strafbar ist, steht ausdrücklich im Vertrag.
  • Nur so viel wie nötigDiktate laufen automatisch durch, niemand bei uns hört oder liest sie. Aufnahmen speichern wir nicht, Texte nur, wenn ihr das Team-Archiv einschaltet, und dann Ende-zu-Ende verschlüsselt.
  • Alle Beteiligten gebundenWeitere Personen ziehen wir nur heran, soweit es nötig ist: wer bei uns Zugang zu den Systemen hat, und unsere Unterauftragsverarbeiter. Alle sind in Textform zur Verschwiegenheit verpflichtet.
  • In Deutschland und der EUInhalte verarbeiten wir nur auf unserem Server bei Hetzner in Deutschland und bei Mistral AI in der EU, wenn ihr es wählt, ganz in der Schweiz. Mit euren Daten wird nichts trainiert.

Was ihr damit schreibt

  • Mails an Mandanten

    Belege nachfordern, Termine abstimmen, Rückfragen beantworten: Ihr sprecht wie am Telefon, heraus kommt eine saubere Mail. Am Mac und Windows in jedem Programm, dort, wo der Cursor steht.

  • Notizen und Erläuterungen

    Die Aktennotiz nach dem Telefonat, die Erläuterung zum Jahresabschluss, die Anmerkung beim Prüfen eines Bescheids: gesprochen, während die Unterlagen noch offen vor euch liegen.

  • Fachbegriffe und Mandanten

    Das Fachgebiet „Steuern & Buchhaltung“ kennt die Begriffe aus Steuer und Buchhaltung. Namen von Mandanten und eigene Kürzel pflegt ihr auf der Kontoseite als Team-Wörter, eine Liste aus Dragon ladet ihr dort hoch.

  • Besprechungen mit Protokoll

    Mandantengespräch oder Teambesprechung per Video: Tippfaul nimmt am Computer auf, ohne Bot im Call, und schreibt danach ein Protokoll mit Entscheidungen und To-dos. Aufnehmen nur, wenn alle zugestimmt haben.

Was Tippfaul nicht macht

Ein Schreibwerkzeug, keine Kanzleisoftware. Wie wir mit Stimme und Text umgehen, steht ausführlich unter Diktieren mit Datenschutz.

  • Keine SteuerberatungTippfaul schreibt auf, was ihr sagt. Es rechnet nichts nach und prüft keine Fristen oder Bescheide.
  • Zahlen gegenlesenLest jeden Text, bevor er rausgeht, besonders Beträge, Daten, Steuernummern und Namen. Auch eine gute Spracherkennung verhört sich mal.
  • Nur mit InternetOhne Verbindung geht kein Diktat: Die Aufnahme wird auf unserem Server zu Text, nicht auf eurem Rechner.
  • Keine Schnittstelle zur KanzleisoftwareTippfaul schreibt in das Feld, in dem der Cursor steht. Buchungen erfassen oder Belege zuordnen kann es nicht.

So startet euer Büro

  1. Team anlegen

    Auf der Kontoseite anmelden, mit einem Code aus der Mail, mit Google oder mit Microsoft. Dann das Team anlegen: 14 Tage gratis, ohne Karte, auch für eine Person allein.

  2. App laden

    Tippfaul für den Mac oder für Windows laden und mit der Adresse aus dem Team anmelden. Weitere Leute ladet ihr per Mail ein.

  3. Fachgebiet wählen

    In der App unter „Fachgebiete“ „Steuern & Buchhaltung“ anklicken, oder auf der Kontoseite gleich für alle im Team.

Nach der Testphase 7,99 € pro Platz und Monat bei jährlicher Zahlung, 9,99 € bei monatlicher, zuzüglich MwSt., mit 20 Stunden Diktat und Meetings pro Platz. Den AVV gibt es nur mit Business, nicht mit Plus oder gratis.

14 Tage gratis testen

Fragen dazu

Was Leute an dieser Stelle meistens wissen wollen.

Reicht der AVV für § 62a StBerG?

Der AVV von Tippfaul Business regelt in Abschnitt 5, was § 62a StBerG verlangt, und gilt ausdrücklich auch als Vereinbarung danach: Verschwiegenheit mit Hinweis auf die Strafbarkeit nach § 203 Abs. 4 StGB, Kenntnis nur so weit wie nötig, weitere Personen nur verpflichtet. Er steht als Text auf unserer Website, zum Speichern und Drucken, und gilt mit dem Abo, ohne Unterschrift.

Inhalte verarbeiten wir nur in Deutschland und der EU oder, wenn ihr es wählt, in der Schweiz, nicht in anderen Ländern.

Gilt das auch für die Buchhaltung?

Ja. Der AVV gilt für alle Plätze eures Business-Abos, also auch für die Kolleginnen in Lohn- und Finanzbuchhaltung. Ein eigenes Buchhaltungsbüro ohne Berufsgeheimnis bekommt mit Business denselben Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Kann ich auch am Handy diktieren?

Noch nicht mit Business. Business und damit der AVV gelten zuerst in der App für Mac und Windows, am Handy kommt die Anmeldung mit einem Update. Bis dahin diktiert ihr Mandantendaten nur am Computer.

Klappt das mit unserer Kanzleisoftware?

Wo ihr tippen könnt, ja. Tippfaul setzt den Text am Mac und unter Windows dort ein, wo der Cursor steht, so als hättet ihr ihn eingefügt. Eine Schnittstelle, die Daten selbst in eure Kanzleisoftware überträgt, gibt es nicht.

Am besten probiert ihr es in den 14 Tagen Testphase mit eurer eigenen Software aus.